DAS NULLCHEN

20 Jun 2024BEWUSSTSEIN

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GLEICH

CLAVIPOLARIS_MANN

BewusstSein

Das Nullchen

AM ANFANG WAR DAS WEIBLICHE

„Was wäre das Männliche ohne das Weibliche – Nichts!!!“

Gerade in den patriarchalen Werte/Glaubenssystemen wie zB. in vielen muslimischen Ländern dieser Welt tagtäglich zu erkennen ist, steht das Weibliche Prinzip zu 100% unter dem unbegründeten Machtanspruch des Männlichen Patriarchats. Mit anderen Worten ausgedrückt: In allen muslimischen Ländern wird das Weibliche als minderwertig erachtet und ist damit dem Männlichen nicht gleichwertig, auch das Verhüllen der Frau, das Tragen eines Kopftuches, das Beschneiden der weiblichen Geschlechtsteile ist gleichsam ein Ausdruck für dieses patriarchale Ungleichgewicht der Wertigkeit innerhalb dieses Glaubenssystems.

Für mich ein absolutes NoGo und gehört vergleichsweise in die dunkelste Zeit des tiefsten Mittelalters des katholisch geprägten Europas, wo auch noch bei uns die Frau nicht gleichwertig war und lieber dem Scheiterhaufen geopfert wurden, als dass darin ein gleichwertige Form des Ausdrucks der Schöpfung erkannt wurde.

Das nachfolgend aufgeführte Gedicht „Das Nullchen“ ist für die damalige Zeit ein ausserordentlich weitsichtiges und wertvolles Manifest für die tatsächliche Stellung und Wertigkeit des Weiblichen Prinzips. Daher will ich jedem interessierten Menschen, der sich über das profane und mehrheitlich verängstigte männlich geprägte Patriarchat erheben will, dieses Gedicht zu Gemüte führen – ein Eintauchen, welches dem/der Leser/in viel Wahrheit offenbaren kann.

Wie oft geschieht es in der Welt, dass man als Null die Frauen zählt.
Gar viele schätzen sie gering, denn „Null“ ist ein gar wertlos Ding.
Es geht auf dieser Lebensbahn als Nummer Eins der Mann voran,
im Sturmgetös, beim Sonnenschein, die Null folgt immer hinterdrein.
Doch seid nur still und seht es ein, der Wert der Null ist doch nicht klein.
Steht sie nur auf dem rechten Platz, so ist die Null ein grosser Schatz.
Eins ist der Mann und Null das Weib, ich sag’s nur so zum Zeitvertreib.
Eins ist nicht viel, doch sollst du sehn.
Ein Nullchen dran, sie bilden zehn.
Die Null hat Nummer Eins erhöht, weil sie hübsch hinterm Einer steht.
Doch möcht das Nullchen vorne sein.
Und stünd‘ der Einer hinterdrein, so gibt es ein verkehrtes Ding
und beider Wert wird dann gering.

(Quelle: Neuapostolischen Rundschau 1912, Nr. 7, S. 40:)

In Achtung und Würdigung des weiblichen Prinzips und allen Frauen dieser Welt, die sich von keiner Religion, keinem noch so idealisierend daherkommenden Wertsystem den GLEICHEN Wert gegenüber dem Manne, gegenüber dem patriarchal männlichen Prinzip absprechen lassen sollen – die Basis jeden körperlichen Lebens ist die weiblich, in sich ruhende und empfangende Kraft.

Es grüsst Euch,
Andreas Clavadetscher
© 2024

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